KHD-Einsatz

Samstag, 17. Mai 2014

16.05.2014: Aufgrund der großen Niederschlagsmengen kam es im Ortsteil Mitterpullendorf zum Anschwellen des Stooberbaches. Auf Höhe Kaufhaus Lex entstand ein Engpass und das Wasser drohte über die Ufer zu rinnen. Sofort begann man auf der Fahrbahnseite einen Damm aus Sandsäcken zu errichten. Dieser mußte zu späterer Zeit noch erhöht bzw zusätzlich noch verstärkt werden. Um auch genügend Kräfte zu haben, wurden rechtzeitig umliegende Wehren nachalrmiert und Sandsäcke gefüllt. Die Einsatzleitung war gerade dabei sich ein Bild der Lage zu machen, als sich eine große Flutwelle auf den Weg zu diesem neuraglischen Punkt machte. Binnen Minuten trat so viel Wasser über das gegenüberliegende und noch nicht befestigte Ufer, das sämtliche Keller überflutet wurden. Auch mußte ein Teil der Ungargasse gesperrt werden. Da durch die Wetterprognosen noch eine weitere Welle befürchtet werden mußte, entschloß sich die Einsatzleitung für eine Evakuierung der gefährdeten Häuser. Leider hoffte man vergebens auf eine Entspannung, denn der Pegel stieg und stieg und man mußte tatenlos zusehen wie das Wasser seinen Weg in die Häuser fand. Erst am Abend als der Scheitelpunkt überschritten war, konnte mit den weiteren Pump- und Sicherungsarbeiten begonnen werden. Auch ein Bagger wurde organisiert, um einen Ablaufkanal zum Bach zu graben. Weiters wurden sämtliche Schmutz- und Tauchpumpen der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf sowie der nachalarmierten Wehren eingesetzt. Rasch zeigten die großen Pumpen ihre Stärke und auch das Kanalnetz half beim Abtransport des Regenwassers. Die Pumparbeiten gingen bis in die Morgenstunden. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter und auch am Morgen des nächsten Tages rückte die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf pflichtbewußt zu weiteren Einsätzen und Pumparbeiten aus. Leider gab es diesmal wieder sehr viele Schaulustige, die die Arbeit behindert haben, aber auch viele freiwillige Helfer die bei einer Katastrophe selbstlos anderen helfen wollten. Die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf möchte sich auch auf diesem Weg bei den vielen Händen, freiwilligen Helfern und Freiwilligen Feuerwehren bedanken, die mitgeholfen haben, diese Schwerstaufgabe zu bewältigen. Ein paar Bilder zu diesem langen Einsatz: